Juden in Deutschland heute. Photographien von Edward Serotta

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

in Zusammenarbeit mit dem Gäubodenmuseum Straubing.

Mehrere Jahre reiste der amerikanische Fotograf und Autor Edward Serotta durch das vereinigte Deutschland. Seine Fotos zeigen eindrucksvolle Bilder der Vielfalt jüdischen Lebens im Deutschland der 1990er Jahre.

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt und Edward Serotta entstanden und im Haus der Geschichte erstmalig 1997 präsentiert, war die Ausstellung seit 1998 bereits an verschiedenen Stationen in Deutschland und in den USA zu sehen.

Serottas Bilder dokumentieren den Verlust von Kindheit und Heimat derer, die Verfolgung und Vernichtung überlebten. Einige von ihnen sind dennoch in Deutschland geblieben andere sind emigriert und kehren heute als Besucher zurück.

Seit 1945 bildeten sich neue jüdische Gemeinden. Aus Osteuropa emigrierten Juden nach Deutschland, in den neunziger Jahren kamen viele aus der ehemaligen Sowjetunion hinzu.

Edward Serotta ist diesem spannungsvollen Thema als Fotograf und Journalist nachgegangen. Mit seinen Fotografien gelingt es ihm, in der scheinbaren Normalität des Alltags das Außergewöhnliche festzuhalten, den objektiven Befund mit dem subjektiven Empfinden des Einzelnen zu verbinden. Darüber hinaus erinnern die Bilder an das Verlorene und die Suche nach der eigenen Geschichte. Serottas Fotos sind ein Kaleidoskop deutsch-jüdischer Wirklichkeiten, in dem Schmerz über die Vergangenheit neben Hoffnung auf Zukunft steht.


Begleitpublikation

„Edward Serotta: Juden in Deutschland heute. Eine Photographische Reise“, hrsg. v. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Berlin, 34,80 EUR.


Ansprechpartner:

Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee14
53113 Bonn
www.hdg.de

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