Feuerhausgasse

Auf dem Areal des künftigen Kompetenzzentrums fanden in den Jahren 2000 und 2001 Grabungen statt. Sie zeigten, dass sich hierd sich im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. ein römisches Landgut befand. Auch in der Spätantike wurde das Gelände noch genutzt. Den bedeutendsten Befund stellen aber zwei frühmittelalterliche Spitzgräben dar, wobei der innere Graben von einer Trockenmauer begleitet war. Sie stellen den westlichen Teil einer großen Befestigung dar, deren östlicher Verlauf schon seit dem späten 19. Jahrhundert als Burzelgrabensystem bekannt war. Wie die Funde zeigen, war das alte, 897 erstmals urkundlich genannte Strupinga schon lange vor seiner ersten urkundlichen Nennung von einem ausgedehnten, mehrfach gestaffelten Befestigungssystem umgeben, welches die frühe Bedeutung der Siedlung eindrucksvoll hervorhebt.

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