Alburg / Lerchenhaid

Auf dem Areal der geplanten forensisch - psychiatrischen Klinik wurden in Zusammenarbeit mit dem Bayer. Landesamt für Denkmalpflege in mehreren Kampagnen Teile einer befestigten linienbandkeramischen (5600–5000 v.Chr.) und einer stichbandkeramischen (5000–4800 v.Chr.) Siedlung mit teilweise hervorragend erhaltenen Hausgrundrissen sowie ein glockenbecherzeitliches Gräberfeld untersucht.. Im Bereich des neuen Friedhofs der Israelitischen Kultusgemeinde konnten 2001 neben jungsteinzeitlichen Siedlungsspuren vor allem die Pfostensetzungen von mehreren spätkeltischen Umgangsbauten freigelegt werden. Die Forschung ist sich über die Nutzung dieses seltenen Bautyps uneins. So bezeichnen die einen die Gebäude als Umgangstempel, andere plädieren für eine profane Nutzung.

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